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Drum-Map (Note Names) in Reaper importieren


Warum überhaupt eine Drum-Map benutzen?

Wenn du ein MIDI Event mit Reapers MIDI Editor öffnest, wirst du wie erwartet auf der linken Seite das Piano-Roll sehen. Alle C-Tasten und deren Oktav-Nummern sind gekennzeichnet. Dies ist auch völlig ausreichend, solange du es mit melodischen MIDI-Daten zu tun hast. Wenn du jedoch Schlagzeug-Grooves bearbeiten oder erstellen willst, reicht es üblicherweise nicht aus nur die blanken Piano-Tasten zu sehen. Oder zumindest ist es nicht sehr intuitiv. Dies ist der Grund weshalb einige DAWs (DAW = Aufnahme-Software) wie Reaper das Importieren von Drum-Maps unterstützen, die es der DAW ermöglichen die korrekten Schlagzeug-Bezeichnungen auf oder anstatt der Piano Tasten anzuzeigen (siehe rechtes Bild).



Dies macht das Programmieren von Schlagzeug-Gooves offensichtlich viel angenehmer.

Schritt 1

Extrahiere oder kopiere die Drum-Map-Datei, die mit dem Plugin mitgeliefert wird, an eine beliebige Stelle auf deiner Festplatte. Du kannst die entsprechende Drum-Map-Datei für unser Plugin auch direkt HIER HERUNTERLADEN. Entpacke sie irgendwo auf deine Festplatte, wo du sie leicht wiederfindest.

Bitte beachte, dass diese Drum-Map-Datei nur mit Reaper funktioniert. Andere DAWs wie Cubase oder Studio One haben ihr eigenes Drum-Map-Dateiformat. Du findest auf dieser Webseite unter dem Bereich HILFE zu diesen DAWs ebenfalls Anleitungen zum Import von Drum-Maps.

Schritt 2

Öffne Reaper, erstelle eine neue Spur und lade unser Schlagzeug-Plugin als Effekt auf die Spur. Ziehe aus dem Plugin einen beliebigen Groove bzw. eine MIDI-Datei per Drag and Drop auf die Zeitleiste der Spur. Mache einen Doppelklick auf dieses MIDI-Event, um den MIDI-Editor bzw. das Piano Roll von Reaper zu öffnen.

Schritt 3

Sobald der Editor bzw. das Piano-Roll sichtbar ist, gehe zu
Datei → Note names → Load note names from file → Choose file
und öffne die zuvor extrahierte Drum-Map-Datei.


Das war's schon! Auf allen Noten bzw. Tasten, die vom Schlagzeug-Plugin benutzt werden, werden nun die korrekten Schlagzeug-Bezeichnungen angezeigt.


Wenn du auf den zweiten Button oben Links im Editor klickst, kannst du sogar in eine Ansicht wechseln, in der gar keine Piano-Tasten, sondern nur noch eine reine Liste mit Schlagzeug-Bezeichnungen angezeigt wird. Dies jedoch nur als optionale Info am Rande, für den Fall, dass du das übersichtlicher findest.


Viel Spaß mit diesem verbesserten Worlflow beim Drum-Programming!


Beachte unser kostenloses Schlagzeug-Plugin, falls du es noch nicht kennst: